Ärzte Zeitung, 10.01.2008

FUNDSACHE

Zur Ausnüchterung in die Tierklinik

Nicht nur für menschliche Naschkatzen kann übermäßiger Konsum von Leckereien zu unerwünschten Folgen führen. Im wahrsten Sinne des Wortes hundselend muss es auch Dingo im österreichischen Bad Goisern ergangen sein.

Der dreijährige Labrador-Rüde wurde laut einem Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" mit einem Blutalkoholgehalt von sage und schreibe 1,6 Promille in die örtliche Tierambulanz eingeliefert. Grund für die "Trunkenheit an der Leine" war nicht etwa ein vorangegangener Kneipenbummel an Herrchens Seite.

Viel mehr hatte Dingo in der Küche zugeschlagen und in einem unbeaufsichtigten Moment ein halbes Kilo frisch angesetzten Hefeteig erbeutet. Nach dem Verzehr der vermeintlichen Leckerei setzte sich der Gärprozess nun nicht in der Teigschüssel, sondern in Dingos Magen fort. Nach der Behandlung machte es Dingo nicht anders als seine menschlichen Leidensgenossen. Er schlief seinen Rausch aus. (maw)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »

Angst vor Epidemien in Lagern

Nach ihrer dramatischen Flucht aus Myanmar suchen über eine halbe Million Rohingya Schutz in Bangladesch. Die Lage in den eilig aufgeschlagenen Lagern ist desolat. mehr »