Ärzte Zeitung, 10.01.2008

FUNDSACHE

Zur Ausnüchterung in die Tierklinik

Nicht nur für menschliche Naschkatzen kann übermäßiger Konsum von Leckereien zu unerwünschten Folgen führen. Im wahrsten Sinne des Wortes hundselend muss es auch Dingo im österreichischen Bad Goisern ergangen sein.

Der dreijährige Labrador-Rüde wurde laut einem Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" mit einem Blutalkoholgehalt von sage und schreibe 1,6 Promille in die örtliche Tierambulanz eingeliefert. Grund für die "Trunkenheit an der Leine" war nicht etwa ein vorangegangener Kneipenbummel an Herrchens Seite.

Viel mehr hatte Dingo in der Küche zugeschlagen und in einem unbeaufsichtigten Moment ein halbes Kilo frisch angesetzten Hefeteig erbeutet. Nach dem Verzehr der vermeintlichen Leckerei setzte sich der Gärprozess nun nicht in der Teigschüssel, sondern in Dingos Magen fort. Nach der Behandlung machte es Dingo nicht anders als seine menschlichen Leidensgenossen. Er schlief seinen Rausch aus. (maw)

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