Ärzte Zeitung, 27.10.2010
 

Entspannen und Träumen in Tunesiens Balneozentren

Sie unterstehen dem Gesundheitsministerium: Entlang der tunesischen Küste gibt es 39 Thalasso-Zentren.

Entspannen und Träumen in Tunesiens Balneozentren

Tunesische 4-und 5-Sterne-Hotels bieten Ayurveda, chinesische Massage, Shiatsu oder Steinmassage an.

© photos.com

Nach Frankreich ist Tunesien heute der zweitgrößte Anbieter von Thalasso-Anwendungen. Neben der beliebten Meerwasserbehandlung bietet das Land eine breite Palette an Wohlfühlvergnügen. Was die Römer schon zu ihrer Zeit wohl zu nutzen wussten, das können die Touristen heute in Hülle und Fülle entlang der ganzen tunesischen Küste genießen.

39 Thalasso-Zentren, die meisten davon an 4 -und 5-Sterne-Hotels angegliedert, zahlreiche Balneozentren und Beauty-Spas - zum Erholen, Entspannen und Träumen. 1994 wurde das erste Thalassozentrum in Tunesien eröffnet und seitdem hat das Land sein eigenes Know How entwickelt. Über die Jahre kamen mehr und mehr Zentren hinzu.

Je nach Ort sind die Zentren auf unterschiedliche Therapieformen spezialisiert. Zum Beispiel auf orientalische Techniken der Entspannung: Ayurveda, chinesische Massage, Shiatsu oder Steinmassage.

Die Zentren wenden anerkannte Normen an. Sie unterstehen dem Gesundheitsministerium und legen sehr viel Wert auf die medizinische Fürsorge der Kur- und Wellnessgäste. Vor jeder Kur ist ein Arztbesuch Pflicht. Der Arzt betreut die Gäste während der gesamten Behandlung. Die Thalassotherapie in Tunesien ist international anerkannt. Das zur Therapie verwendete Wasser wird ständig kontrolliert.

www.tunesien.info

Topics
Schlagworte
Reise (2204)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »