Ärzte Zeitung, 09.02.2009

FDP will alle gesetzlichen Kassen abschaffen

BERLIN (dpa). Die FDP will bei einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl die gesetzliche Krankenversicherung abschaffen. Für alle Bürger soll dann eine Pflicht zu Krankenversicherung bei einem privaten Anbieter geschaffen werden. Sie sollen einem Kontrahierungszwang unterliegen, forderte der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr, laut "Hannoversche Allgemeine Zeitung" vom Montag. In der Union sehe er dafür einige Partner, sagte Bahr zu einer möglichen Abschaffung der umlagefinanzierten GKV. Gegenwärtig sind die Systeme von gesetzlicher und privater Krankenversicherung strikt getrennt.

[10.02.2009, 10:00:33]
Bernd Grieger 
Abschaffung der GKV
Endlich nun ein Ansatz, der ständige Reformen überflüssig macht. Kapitaldeckende Systeme sind gerade in dieser Zeit von besonderer 'Bedeutung. Wir haben unerschütterliches Vertrauen in Investmentfonds und gleichgeartete Anlagen. Schön, wenn dann auch die Pflegeversicherung gleich mit einbezogen wird. Rattenfänger gibt es doch eigentlich nur in Märchen.  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »