Ärzte Zeitung, 29.09.2011

Erhöhte Strahlung auf Prager Kinderspielplatz

PRAG (dpa). Auf einem Kinderspielplatz in Prag sind deutlich erhöhte Werte radioaktiver Strahlung gemessen worden.

Fachleute hätten in einem kleinen Bereich eine Strahlenexposition von 0,5 bis 1 Millisievert (mSv) pro Stunde festgestellt, teilte das staatliche Amt für Atomsicherheit am Donnerstag in Prag mit. Der gesetzliche Grenzwert von 1 mSv pro Jahr wurde damit stark überschritten.

Ein an Physik interessierter Laie hatte das Strahlenproblem mit seinem privaten Dosimeter entdeckt und die Polizei alarmiert. Nachdem Experten die erhöhten Werte bestätigten, wurde das Gebiet abgesperrt.

Nach Angaben der Strahlenschutzbehörde könnte ein unter der Erde vergrabenes Radium-Präparat aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Quelle der Radioaktivität sein.

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