Ärzte Zeitung, 02.02.2012

Arzneikosten in Westfalen-Lippe deutlich gesunken

MÜNSTER (akr). Die Ausgaben der gesetzlichen Kassen in Westfalen-Lippe für Arzneimittel sind im vergangenen Jahr um 5,2 Prozent und damit 150 Millionen Euro auf 2,73 Milliarden Euro gesunken. Das teilt die Apothekenkammer Westfalen-Lippe mit.

"Mit dem erhöhten Zwangsabschlag von 2,05 Euro pro Arzneimittel sind allein in Westfalen-Lippe etwa 120 Millionen Euro direkt an die Kassen zurückgeflossen", sagt Kammerpräsidentin Gabriele Regina Overwiening.

In Westfalen-Lippe gibt es 2185 Apotheken. Die Kammer geht davon aus, dass die Kassen durch die Rabattverträge weitere 140 Millionen Euro sparen.

Damit würden die tatsächlichen Ausgaben in Westfalen-Lippe unter 2,6 Milliarden Euro liegen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »

Dicke Luft um Diesel-Fahrverbote

Erneut hat ein Gericht ein Diesel-Fahrverbot verhängt, erstmals ist ein Teil einer Autobahn davon betroffen. Die Kläger sehen sich im Kampf für eine saubere Luft bestätigt. Unterdessen beschloss das Kabinett neue Regeln beim Stickstoffdioxid-Grenzwert. Pneumologen sehen das kritisch. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »