Ärzte Zeitung online, 27.02.2015

Bundestag

Grünes Licht für kostenfreie "Pille danach"

BERLIN. Für junge Frauen bleibt die "Pille danach" trotz Aufhebung der Rezeptpflicht weiter kostenlos.

Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend eine Gesetzesänderung, wonach Frauen und Mädchen bis zu ihrem 20. Geburtstag einen Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse haben.

Brüssel hatte kürzlich entschieden, dass der Wirkstoff Ulipristal in der gesamten EU ohne Rezept erhältlich sein muss. Doch weil die Kassen in der Regel nur die Kosten für verschreibungspflichtige Arzneimittel übernehmen, war in Deutschland eine Neuregelung erforderlich.

Anderenfalls - so wird befürchtet - wäre die Zahl der ungewollten Teenager-Schwangerschaften angestiegen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »