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Ambulante Versorgung in Hessen

Politik negiert Probleme

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FRANKFURT/MAIN. Um die ambulante Versorgung in Hessen flächendeckend sicherzustellen, ist eine stärkere Zusammenarbeit von KV Hessen, Kassen und Landes- sowie Kommunalpolitik nötig. Das hat KVH-Chef Frank Dastych betont. Trotz frühzeitiger Warnungen zu Versorgungsengpässen habe die Politik das Problem bisher "schlicht negiert", kritisierte er. Nun sei es an der Zeit, regionale Konzepte zu entwickeln.

Eine Datenbasis dafür soll die Publikation "Fokus: Gesundheit" bieten, die neue Zahlen zur ambulanten Versorgung in Hessen beinhaltet. Am Dienstag hat Dastych gemeinsam mit Vorstandsvize Dr. Günter Haas die ersten zwei Landkreis-Publikationen vorgestellt. Bis Mitte November sollen die Statistiken zur aktuellen Lage sowie Projektionen für 2030 für alle 26 hessischen Landkreise erscheinen.

Haas hob die schwierige Versorgungssituation in den Mittelbereichen des Kreises Bergstraße hervor: Aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Ärzte von rund 54 Jahren habe die Nachwuchsgewinnung höchste Priorität. (jk)

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