Ärzte Zeitung, 21.02.2011

Fachärzteverband gegen Öffnung der Kliniken

BERLIN (hom). Die Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände hat Überlegungen aus den Reihen der Union zurückgewiesen, Krankenhäuser stärker in die ambulante Versorgung in unterversorgten Regionen einzubeziehen. Ohne Definition von Unterversorgung sei eine Öffnung der Kliniken "nicht zielführend", heißt es in einer am Montag in Berlin verbreiteten Mitteilung des Verbands.

Von Unterversorgung sei in solchen Gebieten auch das ärztliche Personal in den Krankenhäusern betroffen. Ein ständiger Arztwechsel bedeute darüber hinaus ein zunehmendes "Gefährdungspotenzial für Patienten", so der Fachärzteverband.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »