Ärzte Zeitung, 10.07.2011

Medi: Versorgungsgesetz mit Licht und Schatten

STUTTGART (fst). Das geplante Versorgungsgesetz geht nach Ansicht von Medi Deutschland "in die richtige Richtung", sei aber "in Teilen noch problematisch".

Als positiv wertet Medi den geplanten Wegfall der Ambulanten Kodierrichtlinien und der Vergütungskonvergenz. Begrüßt wird auch, dass in unterversorgten Gebieten Fallzahlbegrenzungen wegfallen sollen und Einzelleistungsvergütungen für förderungswürdige Leistungen vorgesehen sind.

Ein klares Nein formuliert der Bundesvorstand zur spezialärztlichen Versorgung. Die Regelungen werden als nicht praktikabel bezeichnet. Weder bräuchten Ärzte eine neue Versorgungsebene noch zusätzliche Abrechnungsmodalitäten, hieß es.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (20657)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

1,4 Millionen Krebstote für 2019 erwartet

In diesem Jahr könnten in der gesamten EU mehr Menschen an Krebs sterben als noch vor Jahren. Doch es gibt auch eine gute Entwicklung. mehr »

Um den ÖGD steht es schlecht

Große Sorgen um den Öffentlichen Gesundheitsdienst äußern Bundesärztekammer und Robert Koch-Institut anlässlich des heutigen ersten „Tags des Gesundheitsamtes“. mehr »

Viel fernsehen erhöht Darmkrebs-Risiko

Bewegen sich Menschen, die jünger als 50 sind, wenig, steigt offenbar ihr Risiko für Darmkrebs. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Nurses' Health Study. mehr »