Ärzte Zeitung, 01.03.2012

170.000 Unterschriften für Petition

KÖLN (iss). Wenn Dr. Wolfgang-Axel Dryden am Montag (5. März) vor dem Petitionsausschuss des Bundestages spricht, kann er sich eines großen Rückhalts sicher sein.

Die im September 2011 vom Vorsitzenden der KV Westfalen-Lippe eingereichte Petition zur Honorarkonvergenz hat 170.000 Unterstützer gefunden.

Dryden freut sich auf die Möglichkeit, den Ausschussmitgliedern die Notwendigkeit einer bundesweiten Angleichung der ärztlichen Vergütung erläutern zu können.

Der Gesetzgeber müsse die Zeichen der Zeit erkennen und bundesweit für einheitlich faire Rahmenbedingungen sorgen, sagt er. "Was nützt ein sogenanntes Landarztgesetz, wenn es das Kernproblem, die Vergütungsbenachteiligung mancher Regionen, noch weiter zementiert?", kritisiert Dryden.

Die Sitzung wird live vom Parlamentsfernsehen übertragen. Ab 12 Uhr können Interessierte sie auch im Internet verfolgen, unter www.bundestag.de/mediathek über den Button "Live-Übertragung".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »

Wenn Leitlinien in die Irre führen

Zum Vorgehen bei Patienten mit Mikro- oder Makrohämaturie gibt es verschiedene Empfehlungen – das schafft Unsicherheit. Forscher haben festgestellt, dass Krebs oft unentdeckt bleibt, wenn Ärzte nationalen Leitlinien folgen. mehr »