Ärzte Zeitung, 03.07.2014

Berlin

Patientenbeauftragte will Beratung stärken

BERLIN. Falsche Beratung, mangelnde Unterstützung bei Behandlungsfehlern, Probleme bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Kostenträgern - die Knackpunkte, die der Bericht der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) aufzeigt, bestätigen sich auch in Berlin auf Landesebene, so die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner.

Obgleich Patienten verbriefte Rechte hätten, würden sie sich selbst oft als zu schwach gegenüber gut organisierten Versicherungen, Berufsvertretern oder Einrichtungen erleben. Stötzner hält es für nötig, dass die unabhängige Beratung für Patienten ausgebaut wird.

Die UPD helfe zwar, könne jedoch nicht die oftmals komplizierten Fragen aller Patienten lösen. "Patienten zahlen mit ihren Versichertenbeiträgen, Eigenleistungen und Zuzahlungen einen erheblichen Teil der Gesundheitskosten.

Es wird Zeit, dass sie dafür auch angemessen unterstützt und umfassend beraten werden, damit sie ihre Rechte besser wahrnehmen können", forderte die Berliner Patientenbeauftragte. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hausärzte und BZgA starten Aktion zur Organspende

Ärzte sind wichtige Ansprechpartner für die Menschen in Deutschland, wenn es um das Thema Organspende geht. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. mehr »

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »