Ärzte Zeitung online, 07.12.2017
 

"Cardiolotsen"

Vivantes und AOK Nordost gegen Drehtüreffekt

BERLIN. Gegen den Drehtüreffekt nach Krankenhausaufenthalten wegen Herzerkrankungen will die AOK Nordost gemeinsam mit dem kommunalen Berliner Klinikriesen Vivantes vorgehen. Die beiden Partner entwickeln in Kooperation mit dem Berufsverband Deutscher Internisten und dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen ein neues Lotsenmodell.

Speziell geschulte "Cardiolotsen" sollen in einem Pilotprojekt zunächst chronisch herzkranke Patienten mit einer Ischämischen Herzerkrankung oder mit Herzrhythmusstörungen während und nach Krankenhausaufenthalten begleiten. Das Projekt wird mit 4,66 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds gefördert. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Onkologen und IQWiG uneins über Nutzen von Gentests

Sind Gentests hilfreich für Brustkrebspatientinnen bei der Therapieentscheidung? Die aktuelle Einschätzung von Onkologen und IQWiG geht hier auseinander. mehr »

Keine Herzgeräusche im Stehen – kein Herzfehler

Mit einer simplen Methode können Ärzte pathologische von physiologischen Herzgeräuschen bei Kindern unterscheiden. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

15 Jahre nach der hochemotionalen Debatte um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen fürchten Forscher durch das Stammzellgesetz Nachteile in Deutschland. mehr »