Ärzte Zeitung, 24.04.2012

Mangelnde Fürsorge empört britische Medien

LONDON (ast). Im staatlichen britischen Gesundheitsdienst (National Health Service, NHS) sterben "täglich bis zu 75 Patienten als Folge von Vernachlässigung".

Das "Office for National Statistics" (ONS) analysierte Daten von Totenscheinen, die von britischen Ärzten 2010 ausgestellt wurden.

Ergebnis: Bis zu 75 Patienten sterben täglich als Folge von Verletzungen und Krankheiten, die mit mehr ärztlicher Fürsorge vermeidbar wären. Als Beispiele werden Dekubitus, infizierte Wunden und Unterernährung beziehungsweise Dehydration genannt.

Die britischen Medien reagierten schockiert und sprachen von einem "nationalen Skandal".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Versorgung psychisch kranker Kinder ist ein Flickenteppich

Der Trend bei den psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen ist stabil. Eine einheitliche Versorgungslandschaft besteht in Deutschland aber nach wie vor nicht. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »