Ärzte Zeitung online, 03.12.2013

Kindersterblichkeit

WHO-Zahlen schrecken Briten auf

Bei Kindern bis fünf Jahre gibt es auf der Insel 5,4 Todesfälle pro 1000 Geburten - eine schwache Rate im Vergleich zu anderen europäischen Ländern.

LONDON. Pädiater in Großbritannien schlagen Alarm. Der Grund: Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren sterben in Großbritannien deutlich öfter als in vergleichbaren anderen europäischen Ländern.

Wie aus einer aktuellen Studie unter der Leitung von Professor Sir Michael Marmut (University College London) hervor geht, liegt die Mortalität bei in Großbritannien geborenen Kindern bis zu fünf Jahren bei 5,38 Todesfällen pro 1000 Geburten. Zum Vergleich: In Tschechien beträgt sie 3,4, in Schweden sind es 3,14 Todesfälle, in Island 2,23.

Britische Kinderärzte nahmen die Zahlen aus der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgelegten Studie zum Anlass, von den Gesundheitspolitikern verbesserte Versorgungsstrukturen für die Pädiatrie zu verlangen. (ast)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »

Wenn die Klinik-IT gehackt wird

Bei Hackerattacken auf Kliniken und Praxen sind Patienten, Ärzte und Hersteller betroffen. Welche Risiken bestehen und welche Gegenmaßnahmen wirksam sind, erörtern Medizinrechtler. mehr »