Ärzte Zeitung online, 30.08.2019

Gesundheitsfachkräfte

Wo Venezuelas Flüchtlinge benötigt werden

GENF/BUENOS AIRES. Viele aus dem Krisenstaat Venezuela geflohene Menschen stärken als Fachkräfte das Gesundheitssystem in Argentinien. Zu diesem Schluss kommt die Internationale Organisation für Migration (IOM). Unter den oft gut ausgebildeten 145.000 Venezolanern, die in Argentinien Zuflucht gesucht hätten, seien zahlreiche Krankenschwestern und Ärzte, stellt die IOM in einem jüngst veröffentlichten Bericht fest. Sie würden dringend benötigt.

Die Zahl der Krankenschwestern in Argentinien müsse eigentlich verdreifacht werden, heißt es in dem Bericht. Das Land habe bereits einige Maßnahmen ergriffen, um die Anerkennung von Abschlüssen zu erleichtern. Gerade in ländlichen Regionen werde medizinisches Personal dringend gebraucht.

Das einst reiche Venezuela steckt unter Präsident Nicolás Maduro in einer schweren Wirtschaftskrise. Millionen Menschen haben das Land auch Richtung Europa bereits verlassen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Eine tödliche Kombination

Nach einem Infarkt haben Diabetiker ein hohes Risiko für Herzschwäche. Doch nicht nur das: Die Kombination verdreifacht das Sterberisiko, offenbaren Studiendaten. mehr »

KBV-Vertreter setzen ein Zeichen

Die Vertragsärzte kämpfen um den Sicherstellungsauftrag für die ambulante Notfallversorgung, um die sich auch Kliniken bewerben. Das hat die KBV-VV dazu veranlasst, eine Resolution zu verabschieden. mehr »

"Es hapert deutlich bei der Prävention"

In der Schlaganfallversorgung ist Deutschland Weltspitze, doch bei der Prävention gibt es große Defizite, findet Professor Hans-Christoph Diener. mehr »