Ärzte Zeitung, 27.09.2013

AOK Sachsen-Anhalt

Hilfe für den kleinen Zappelphilipp

Die AOK Sachsen-Anhalt und die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) haben in Kooperation mit dem Magdeburger Kinder- und Jugendpsychotherapeuten Dr. Wolfgang Pilz ein ADHS-Versorgungsprojekt für Kinder und Jugendliche gestartet.

Die Kinder werden durch ein Spezialistenteam aus Psychotherapeuten, Psychologen und Pädagogen betreut. Ziel ist es, eine medikamentöse Therapie zu vermeiden.

Die Diagnose "ADHS" bei AOK-versicherten Kindern hat von 2009 auf 2012 um circa zehn Prozent zugenommen.

[02.10.2013, 11:13:25]
Dipl.-Psych. Jörg Dreher 
Methylphenidat ist häufig ein Segen !
Das Ziel einer Therapie sollte die Verbesserung der Symptomatik sein. Nun ist es erwiesenermaßen so, dass viel Kinder durch Methylphenidat erst von weiteren Maßnahmen wie Psychotherapie etc. profitieren können. Wer das Wohl der Kinder im Auge hat, der führt keine ideologischen Grabenkämpfe oder verfolgt keine Sparziele bei den Medikamenten.

Wen es interessierte, hier noch ein Beitrag von mir zu diesem Thema:

http://bbpp.de/ADHS/ADHS-Joerg-Dreher-2.pdf zum Beitrag »

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