Ärzte Zeitung, 03.07.2015

Arztnavigator

Teilnahme an AOK-Verträgen wird sichtbar

Der AOK-Arztnavigator erscheint seit Kurzem in neuem Gewand: Die Einträge für die Ärzte sind jetzt noch übersichtlicher gestaltet. In mehreren Regionen wird nun auch die Teilnahme der Ärzte an AOK-Verträgen angezeigt.

BERLIN. Der AOK-Arztnavigator hat ein neues Gesicht: Das Arztbewertungsportal, das die Gesundheitskasse gemeinsam mit der Weissen Liste als Kooperationspartner anbietet, wurde optisch "aufgeräumt" und übersichtlicher gestaltet.

So gibt es auf der Startseite unter www.aok.de/arztnavi zum Beispiel nur noch ein einziges Eingabefeld für Arztname, Fachgebiet oder Zusatzbezeichnung, nach denen gesucht wird.

Das Portal bietet seit dem Relaunch außerdem einen neuen Service: Für mehrere Bundesländer wird jetzt die Teilnahme von Ärzten an bestimmten Versorgungsverträgen mit der AOK angezeigt. Das gilt zum Beispiel für den Hausarztvertrag und die Facharztverträge der AOK Baden Württemberg oder den Hausarztvertrag der AOK Hessen. Weitere Informationen für andere Regionen und weitere Versorgungsverträge sollen Schritt für Schritt ergänzt werden.

Im Gegensatz zu kommerziellen Portalen, bei denen Arztpraxen mitunter gegen Bezahlung besondere Platzierungen erhalten können, ist der AOK-Arztnavigator auf Basis der Weissen Liste komplett kosten- und werbefrei. Auch der wissenschaftlich entwickelte Fragebogen unterscheidet den Arztnavigator von anderen Portalen. Schmähkritik und Diffamierungen seitens der Nutzer sind hier ausgeschlossen.

Vor jeder Bewertung steht ein bundesweit einzigartiges Registrierungsverfahren: Versicherte der beteiligten Kassen können sich mit ihrer Versichertenkarte anmelden und anonym bewerten. Dieses Verfahren gewährleistet, dass ein- und derselbe Patient einen Arzt nicht mehrfach bewerten kann.

Eine Aktualisierung der eigenen Bewertung ist jederzeit möglich; die alte Bewertung wird dann einfach überschrieben. Ziel der Projektpartner ist es, ein Forum für eine ehrliche und faire Rückmeldung der Patienten zu schaffen. (Peter Willenborg)

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