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Südwesten

Zwangsstörungen nehmen um fünf Prozent zu

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SCHWÄBISCH HALL. Einer aktuellen Erhebung der AOK Baden-Württemberg zufolge befanden sich im Jahr 2013 insgesamt 6577 der Versicherten - knapp 0,2 Prozent - wegen einer Zwangsstörung in Behandlung. Von 2008 bis 2013 hätten Zwangsstörungen damit um rund fünf Prozent pro Jahr zugenommen. "Männer und Frauen sind etwa gleich stark betroffen", sagt der Psychotherapeut Dr. Alessandro Cavicchioli aus Schwäbisch Hall.

"Unterschiede gibt es allerdings zwischen den Formen der Zwangserkrankungen. Frauen entwickeln eher Waschzwänge, Männer eher Kontrollzwänge. Bei Männern tritt die Erkrankung zudem zu einem früheren Zeitpunkt auf."

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