Ärzte Zeitung, 03.05.2011

Immer mehr dicke Menschen im Nordosten

SCHWERIN (di). Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern werden immer dicker. Zusammen mit Sachsen-Anhalt nehmen sie nach Mitteilung der Techniker Krankenkasse (TK) bundesweit den Spitzenplatz beim durchschnittlichen Body-Maß-Index (BMI) ein.

Bei den Männern im Nordosten kletterte der BMI von 26,6 im Jahr 2005 auf 26,8 im Jahr 2009. Bei den Frauen gab es keine Veränderung (25,9).

Der durchschnittliche BMI in Deutschland beträgt bei den Männern 26,3 und 24,9 bei den Frauen. Ab einem BMI von 25 (Männer) bzw. 24 (Frauen) gilt man als übergewichtig.

Die TK warnte in diesem Zusammenhang vor gesundheitlichen Risiken, weil mit Übergewicht die Wahrscheinlichkeit für Rückenschmerzen, Krebs, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes steige.

Zugleich warnte die Kasse: "Übergewichtige Menschen fühlen sich in einer Gesellschaft, in der das Schlanksein als Idealwert gilt, oft ausgegrenzt."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »