Ärzte Zeitung online, 13.07.2012

IKK Südwest: Eigener Ansprechpartner für Pflegeheime

SAARBRÜCKEN (ths). Die IKK Südwest hat eine Anlaufstelle für Pflegeeinrichtungen im Saarland eingerichtet.

Mit Heike Kilka stehe ab sofort eine eigener Ansprechpartner für Bewohner, deren Angehörige und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen zur Verfügung, teilte die Krankenkasse mit.

Als unabhängige Vertrauensperson soll sich die ausgebildete Krankenschwester um die Probleme in Pflegeeinrichtungen kümmern und mithelfen, den Pflegestandard im Saarland zu verbessern.

Reaktion auf den Pflege-Skandal in Elversberg

"In meiner Funktion möchte ich zusammen mit den Betroffenen Lösungen für alle Anliegen finden, die an mich herangetragen werden", erklärte Kilka laut der Mitteilung.

Zu erreichen ist sie unter der Telefonnummer 0681/9 36 96-8336 und per E-Mail unter heike.kilka@ikk-sw.de.

Die IKK Südwest kommt damit dem Wunsch von Gesundheitsminister Andreas Storm nach, der als Reaktion auf den Pflegeskandal in Elversberg eine eigene Anlaufstelle der Kassen angeregt hatte.

Nach eigenen Angaben ist sie die erste Kasse im Saarland, die dem Rechnung trägt.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (16759)
Pflege (4779)
Organisationen
IKK (849)
Personen
Andreas Storm (125)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

Konsequente Strategie gegen Diabetes

Angesichts der epidemischen Zunahme von Diabetes-Patienten in Deutschland, muss die nächste Bundesregierung unbedingt den Nationalen Diabetesplan umsetzen. mehr »