Ärzte Zeitung, 22.03.2011

Mittlerweile zehn Verträge zur SAPV in Bayern

MÜNCHEN (sto). In Bayern gibt es inzwischen zehn Verträge über Leistungen in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) bei Erwachsenen. Zwei weitere Verträge betreffen die spezialisierte ambulante Versorgung von Kindern.

Das hat Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml in Mühldorf mitgeteilt. Anlass war ein Besuch beim SAPV-Team Mühldorf unter der Trägerschaft des Anna Hospizvereins. Dieser Vertrag mit den Krankenkassen vergüte erstmals palliativmedizinische Leistung außerhalb der Ballungsräume, erklärte Huml.

Das Bayerische Gesundheitsministerium fördere den Ausbau der SAPV in Bayern, betonte Huml. So habe das Team in Mühldorf eine Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 15 000 Euro erhalten. In diesem Jahr stünden wieder insgesamt 100 000 Euro für die Anschubfinanzierung von SAPV-Teams in Bayern zur Verfügung, teilte das Ministerium mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »