Ärzte Zeitung online, 14.06.2018

Hessen

Geringe Beteiligung am Endoprothesen-Register

FRANKFURT / MAIN. Obwohl in Hessen circa 80 Kliniken künstliche Kniegelenke und etwa 45 Krankenhäuser künstliche Hüftgelenke einsetzen, liefern laut Techniker Krankenkasse lediglich 22 dieser Häuser regelmäßig Daten an das freiwillige Endoprothesen-Register.

 "Das Register dient der Sicherheit der Patienten", sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung.

Es sei daher bedauerlich, dass nur ein Bruchteil der Kliniken, die künstliche Hüft- und Kniegelenke implantieren, daran teilnehmen.

In hessischen Kliniken wurden allein im Jahr 2016 insgesamt mehr 12.000 Hüftgelenke und fast 11.000 Kniegelenke implantiert. Aus Sicht der TK sollte die Teilnahme für alle infrage kommenden Kliniken verpflichtend sein. (bar)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »

Paracetamol bei Senioren wohl ganz sicher

Paracetamol ist "ein sicheres Schmerzmittel erster Wahl" bei älteren Patienten, so französische Forscher in der lange währenden Diskussion um das Schmerzmittel. Ausnahme: Senioren mit Diabetes. mehr »