Ärzte Zeitung App, 11.11.2014

EBM

Bald bessere Bewertung fürs Arztgespräch?

BERLIN. Kommunikation zählt zu den Hauptwerkzeugen eines Arztes - und soll deshalb auch im EBM besser bewertet werden. Das stellte Dr. Bernhard Gibis, Leiter des Geschäftsbereiches Sicherstellung und Versorgungsstruktur bei der KBV auf der gemeinsam von KBV und Bundesärztekammer veranstalteten Fachtagung "Arzt- und Patienten-Kommunikation" in Berlin klar.

Diverse Umfragen unter Versicherten - auch der KBV selbst - würden immer wieder bestätigen, dass die kommunikativen Fähigkeiten des Arztes aus Patientensicht ein wesentlicher Parameter für ärztliche Qualität seien.

Wenn Versicherte etwas an ihrem Arzt kritisierten, dann sei es häufig nicht mangelndes Wissen oder dass sie kein Vertrauen in die fachliche Kompetenz haben, so Gibis. "Sondern es ist das Gefühl, dass der Arzt zu wenig Zeit hat, um einfach mal zuzuhören."

Die KBV setze sich daher derzeit ganz konkret im Zuge der EBM-Reform dafür ein, der sprechenden Medizin "auch in der Vergütung den Stellenwert einzuräumen, der ihr gebührt". (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »