Ärzte Zeitung online, 26.06.2017
 

Abrechnungs-Tipp

Lufu ist neben DMP-Positionen abrechenbar

Für Patienten mit COPD existiert ein Disease-Management-Programm (DMP) in das Sie Ihre COPD-Patienten einschreiben können. Es ist erst kürzlich (mit Wirkung zum 1. Januar 2017) aktualisiert worden. Neben der inhaltlichen Aktualisierung des DMP beschloss der GBA auch eine Anpassung der Anforderungen an die Dokumentation der Befunde, der therapeutischen Maßnahmen und der Behandlungsergebnisse. Das aktualisierte DMP COPD ist als weitere Anlage in die DMP-Anforderungen-Richtlinie aufgenommen worden. Damit sind die alten Regelungen der DMP-Richtlinie entsprechend entfallen.

Im aktualisierten DMP ist nun ein strukturiertes Medikamentenmanagement vorgesehen. Hierzu sollen mindestens einmal jährlich sämtliche vom Patienten tatsächlich eingenommenen Arzneimittel und deren mögliche Wechsel- und Nebenwirkungen überprüft werden.

Bei der Abrechnung ist zu beachten, dass neben den Positionen für das DMP im hausärztlichen Versorgungsbereich auch die GOP für die Lungenfunktion (GOP 03330) berechnungsfähig ist, ebenso wie die üblichen Pauschalen, wie Versicherten- und Chronikerpauschale. Im fachärztlichen (internistisch-pneumologischen) Versorgungsbereich sind die entsprechenden Grundpauschalen (GOP 13640-13642) und die Zusatzpauschale Pneumologisch-diagnostischer Komplex nach GOP 13650 berechnungsfähig. Für den allgemein-internistischen Versorgungsbereich ist die Lungenfunktionsprüfung mit der Zusatzpauschale nach GOP 13250 zu berechnen.(pes)

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