Ärzte Zeitung, 11.10.2011

Zahnärzte unterstützen junge Flüchtlinge

BERLIN (maw). Die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) führt die finanzielle Unterstützung des individuellen Förderunterrichts und der Sprachförderungskurse für junge Flüchtlinge fort.

Nach eigenen Angaben hilft die Stiftung seit vielen Jahren dem Verein Ausbildung statt Abschiebung (A.s.A.) in Bonn und seinem Projekt "Avanti!" mit Spenden.

Hintergrund sei, dass die Lebensperspektiven jugendlicher, insbesondere unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland als unbefriedigend eingeschätzt werde.

Die Zielgruppe habe praktisch keine Chance, einen gesicherten Aufenthaltsstatus zu erhalten. Dies und die derzeit geltenden Arbeitsbeschränkungen machten es jungen Flüchtlingen fast unmöglich, einen Ausbildungsplatz zu finden und einen sinnvollen Alltag zu erleben.

Einzelunterricht und Kleingruppen

Im Förderunterricht werde individuell auf Defizite eingegangen, die sich durch den Quereinstieg in das deutsche Schulsystem ergeben. Gefördert werde im Einzelunterricht oder in Kleingruppen durch ehrenamtliche Pädagogen und Studenten. Zusätzlich finde eine gezielte Sprachförderung durch regelmäßige Deutschkurse statt.

Der Verein berät und begleitet unentgeltlich bei der Erlangung und Erweiterung von Qualifikationen und Fähigkeiten.

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