Telemedizin

NRW setzt auf Zentren an Kliniken

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DÜSSELDORF. NRW will bei der Zentrenbildung an Krankenhäusern einen besonderen Schwerpunkt setzen. Der in Vorbereitung befindliche Krankenhausplan sieht unter anderem ein Zentrum für die telemedizinische Versorgung vor. „Ein solches Zentrum wäre ein ganz wichtiges Element für die digitale Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen“, sagte Professor Thomas Ittel, Chef der Universitätsklinik Aachen, beim „NRW-Kongress Telemedizin 2019“ in Düsseldorf.

Die Telemedizin wäre eine Ergänzung zu den elf medizinischen Gebieten, für die der Krankenhausplan 2018 die Ausweisung regionaler Zentren festschreibt. Die aktuelle Krankenhausplanung sei noch im Fluss, der Gesundheitsausschuss des Landtags müsse noch gehört werden, berichtete Ittel.

Es scheint aber alles darauf hinauszulaufen, dass die Aachener Uniklinik den Zuschlag erhält. Die Einrichtung setzt seit Langem auf die Telemedizin. Ein besonderes Leuchtturmprojekt ist dabei Telnet@NRW, das telemedizinische intersektorale Netzwerk für die Infektiologie und die Intensivmedizin, bei dem die Aachener die Projektleitung haben. Auch das geplante Telemedizin-Zentrum setzt laut Ittel auf die Vernetzung der medizinischen und telemedizinischen Expertise im Zentrum mit Netzwerkpartnern in der Fläche.

Die Telnet@NRW-Kombination von Netz- und Zentrumsstruktur habe sich bewährt, so Dirk Ruiss, Leiter des Ersatzkassenverbands in NRW. Er begrüßte den Ansatz, das Konzept über die Krankenhausplanung in die Fläche zu bringen. „NRW ist das erste Bundesland, das mit einem Zentrum für Telemedizin den Weg der Strukturverfestigung geht.“ Über die Planung könne es gelingen, Innovationen zu verfestigen, hofft er. (iss)

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