Ärzte Zeitung, 03.09.2008

Weiter genug Auswahl auf dem Bankenmarkt

BERLIN/HAMBURG (dpa). Auch nach der Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank werden Privatkunden nach Ansicht von Verbraucherschützern auf dem deutschen Markt noch reichlich Auswahl haben.

Bei Geldanlagen, Krediten und Versicherungen gebe es genügend Wettbewerber, so die Einschätzung des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) in Berlin und des Bundes der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg.

In den Vertragsbedingungen der beiden Banken werde sich zunächst nichts ändern, sagte vzbv-Jurist Frank-Christian Pauli. Kunden beider Banken sollten künftige Änderungen aber genau unter die Lupe nehmen. So könne es sein, dass es im fusionierten Konzern bald nur einen Typ von Girokonto geben werde. Je nach Angebot lohne sich dann möglicherweise ein Wechsel der Bank.

Die angekündigte Schließung von 340 der insgesamt 1540 Filialen müsse nicht zwangsläufig von Nachteil sein, sagte Pauli. Es komme darauf an, welche Standorte geschlossen werden und inwieweit der Service durch den Stellenabbau leide.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »