Ärzte Zeitung, 15.09.2008

US-Finanzkrise: EZB ist wachsam, Dax rutscht ab

FRANKFURT AM MAIN (dpa). Die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet angesichts der dramatischen Zuspitzung der US- Bankenkrise den Geldmarkt der Eurozone.

Die EZB stehe bereit, um zu geordneten Bedingungen am Euro-Geldmarkt beizutragen, teilte die europäische Notenbank am Montag in Frankfurt mit. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte bereits Maßnahmen zur Stützung der Finanzmärkte angekündigt.

Angesichts der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers werden weltweite Turbulenzen auf den Finanzmärkten befürchtet. Als Reaktion auf die dramatische Zuspitzung der Finanzkrise fiel der Deutsche Aktienindex (Dax) am Montagvormittag erstmals seit Oktober 2006 unter die Marke von 6000 Punkten.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10577)
Organisationen
Lehman Brothers (71)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »