Ärzte Zeitung, 29.03.2010

Privatbanken sollen 900 Millionen Euro zahlen

BERLIN (dpa). Die Privatbanken sollen sich mit insgesamt rund 900 Millionen Euro an der geplanten Bankenabgabe beteiligen. Auf die Landesbanken sollen demnach jährlich rund 200 Millionen Euro entfallen, auf Sparkassen 44 Millionen Euro und auf Volksbanken 40 Millionen Euro. Die Abgabe würde damit pro Jahr rund 1,18 Milliarden Euro in einen neuen Fonds zur Abwehr künftiger Finanzkrisen spülen.

Nach der bisherigen Aufteilung entfallen auf die großen Privatbanken rund 600 Millionen Euro, auf kleinere Institute und Spezialbanken etwa 300 Millionen Euro. In Medienberichten waren zuvor abweichende Summen für die einzelnen Bankengruppen genannt worden.

Die Eckpunkte sollen an diesem Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. Die abschließende Fassung sollte noch am Montagnachmittag auf Ebene der Spitzenbeamten abgestimmt werden.

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10763)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Der Albtraum vom Nicht-Schlafen

Schlaflosigkeit lässt sich kaum nachweisen. Forscher zeigen: Schlaflose Nächte finden oft nur im Traum statt. Das macht sie nicht weniger belastend, ermöglicht aber neue Therapien. mehr »

Ärztenetze sollen Arztsitze erwerben können

Die Gesundheitsminister wollen Ärztenetze stärken. Keine Mehrheit auf ihrer Konferenz fand der Vorschlag, die Budgets in der vertragsärztlichen Versorgung abzuschaffen. mehr »

Das Kassenpolster wächst und wächst

Die Kassen der Krankenkassen füllen sich weiter: Im ersten Quartal 2018 steht ein Überschuss von über 400 Millionen Euro zu Buche. Zudem fällt das Jahresergebnis für 2017 viel besser aus als gedacht. mehr »