Ärzte Zeitung, 30.08.2011

Umsatzwachstum bei Bestattern erwartet

HAMBURG (dpa). Gute Geschäfte für Bestattungsunternehmen: Weil die Todesfälle in Deutschland ebenso steigen wie die Beisetzungskosten, wird für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von nahezu drei Prozent erwartet.

Nach Berechnungen der Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge (GBV) wird sich der Umsatz der Branche von 5,15 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 5,30 Milliarden Euro erhöhen. Das teilte das Unternehmen in Hamburg mit.

Für 2011 erwarten die Experten 869.000 Todesfälle und damit 10.000 mehr als im vergangenen Jahr. Zugleich sei der durchschnittliche Preis für eine Bestattung von 6000 auf 6100 Euro gestiegen, hieß es.

Allein die zusätzlichen Todesfälle ergäben einen Mehrumsatz von 60 Millionen Euro. Auch die Kommunen seien Nutznießer der Entwicklung. Das Unternehmen GBV betreibt das Internetportal bestattungen.de.

[31.08.2011, 11:00:43]
Prof. Dr. Hans Meffert 
Warum steigen die Todesfälle in Deutschlana an?
Hat der laut Gesellschaft für Bestattungen und Vorsorge für 2011 zu erwartende Anstieg der Todesfälle um 10.000 Personen etwas mit verminderter ärztlicher Versorgung zu tun? Sind weitere Gründe hierfür bekannt?
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Hans Meffert zum Beitrag »

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