Ärzte Zeitung, 05.05.2012

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Adva Optical garantiert Spannung

Erfahrungsgemäß gehören Zertifikate-Anleger zu jenen Investoren, denen eine hohe Volatilität an den Märkten kaum schlaflose Nächte bereitet. Wer gehebelt auf Adva Optical spekuliert, sollte wegen des hohen Risikos aber erst recht starke Nerven mitbringen.

2011 notierte der Titel teilweise über 60 % unter Höchstkurs, im laufenden Jahr kommt der TecDax-Titel dagegen auf ein Plus von über 40 %. Der dazugehörige Index schaffte im gleichen Zeitraum gerade einmal +14%.

"Volatilität" heißt auch das Stichwort beim Adva-Zahlenwerk. Nachdem der Netzwerkspezialist im Q1 2011 wegen ungünstiger Währungsentwicklungen einen Nettoverlust von 2,3 Mio. Euro auswies, sorgte ein Steuereffekt im ersten Quartal für einen Überschuss von 4 Mio. Euro.

Der 2012er-Nettogewinn wird auf rund 13 Mio. Euro taxiert. Darauf basierend beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis traditionell hohe 18. Es gehört also eine Portion Mut dazu, den bestehenden Aufwärtstrend der Aktie über ein Hebelzertifikat nachzuvollziehen.

Schließlich scheiterte die Aktie in den vergangenen Tagen erneut an der 6-Euro-Marke. Da aber auch die 200-Tage-Linie den Weg nach oben eingeschlagen hat und das Chartbild optimistisch stimmt, wetten wir auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

Der Schein kommt derzeit bei einem Basispreis von 4,02 Euro und einer Knock-out-Schwelle von 4,45 Euro auf einen Hebel von 3,7. Greifen Sie zu, Stopp: 1,13 Euro.

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