Ärzte Zeitung, 10.12.2012

PLATOW-Empfehlung

MTU im Steilflug

Die Krise in der Airline-Industrie geht an dem Münchener Triebwerksspezialisten MTU nahezu spurlos vorüber. Bereits mit den Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres konnten die Bayern ihre fundamentale Stärke dokumentieren.

Demnach steigerte der Konzern seinen Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um stattliche 19% auf einen Wert von 2,47 Mrd. Euro. Der Reingewinn legte sogar um 37,4% auf 160 Mio. Euro zu.

Wie das MDAX-Unternehmen am 27. November auf seinem Investorentag bekannt gab, sieht die Zukunft für das Jahr 2013 ebenfalls rosig aus.

So soll der Verkauf ziviler Triebwerke um 15% zulegen, in den Bereichen Ersatzteile und Wartung wird der Zuwachs immerhin im prozentual hohen einstelligen Bereich liegen. Mit einem 2013er KGV von 13 ist die Aktie des Triebwerksspezialisten trotz des Kursanstiegs immer noch nicht überbewertet.

Angesichts der hervorragenden Perspektiven dürfte die Wachstumsstory zumindest bis ins Jahr 2014 intakt bleiben. Neuinvestoren greifen daher noch bis 67,50 Euro zu. Den Stopp sollten sie und auch Anleger, die die Aktie bereits halten, auf 51,50 Euro legen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Natürliche Cholesterinsenker" bei Statin-Intoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel als "natürliche Cholesterinsenker" sind umstritten. Bei Patienten mit Statinunverträglichkeit können sie aber hilfreich sein. Was empfehlen Experten? mehr »

Multiorgan-Chip für Arzneitests

Mit HiIfe eines Multiorgan-Chips, groß wie eine Tablettenschachtel, können Forscher analysieren, wie ein Mensch auf ein neues Medikament reagieren würde. Tierversuche könnten damit überflüssig werden. mehr »

Uhrenumstellung geht den Deutschen auf den Zeiger

Das Vor-und-Zurück der Zeitumstellung nervt immer mehr Deutsche, so eine Umfrage. Hauptgründe: gesundheitliche Auswirkungen. mehr »