Ärzte Zeitung, 26.08.2015

DIW-Prognose

Aussicht für Wirtschaft trübt sich ein

BERLIN. Deutliches Wachstum im dritten Quartal, aber getrübte Konjunkturaussichten darüber hinaus erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Die deutsche Wirtschaft könnte "schon bald etwas an Schwung verlieren", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner am Mittwoch in Berlin.

Als Gründe nannte er die angespannte Lage im Euroraum, die Sorgen um die chinesische Wirtschaft und eine insgesamt etwas schwächere Weltkonjunktur. Für das dritte Quartal rechnet das DIW-Konjunkturbarometer mit einer Erhöhung des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal.

Viele Indikatoren deuteten nun aber auf eine Abkühlung hin. "Die Industrieproduktion bewegt sich derzeit kaum von der Stelle und auch die Investitionen entwickeln sich schleppend", sagte der DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland, Simon Junker. (dpa)

Topics
Schlagworte
Finanzen/Steuern (10875)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »