Ärzte Zeitung, 25.10.2016

Vergleichsportale

Grüne fordern mehr Transparenz

BERLIN. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert gesetzliche Pflichtangaben für Vergleichsportale. Unter anderem sollten Infos über Betreiber, Provisionen und die Kriterien, auf denen das angezeigte Ergebnis beruht, angegeben werden, heißt es in einem Antrag (Drucksache 18/10043) der Fraktion.

Damit soll "mehr Transparenz und Klarheit" bei Buchungs- und Vergleichsportalen geschaffen werden. Viele Verbraucher vertrauten auf die Angaben der Portalbetreiber und richteten ihre Kaufentscheidung maßgeblich daran aus, schreiben die Grünen.

Daher müsse "erkennbar sein, welche Leistung ein Portal bietet und welche nicht". Außerdem fordert die Fraktion, dass die Betreiber Werbung und "gesponserte Links" klar abgrenzen und kenntlich machen und alle Produkte oder Anbieter nach einheitlichen Standards bewerten. (reh)

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