Ärzte Zeitung, 25.10.2016
 

Vergleichsportale

Grüne fordern mehr Transparenz

BERLIN. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert gesetzliche Pflichtangaben für Vergleichsportale. Unter anderem sollten Infos über Betreiber, Provisionen und die Kriterien, auf denen das angezeigte Ergebnis beruht, angegeben werden, heißt es in einem Antrag (Drucksache 18/10043) der Fraktion.

Damit soll "mehr Transparenz und Klarheit" bei Buchungs- und Vergleichsportalen geschaffen werden. Viele Verbraucher vertrauten auf die Angaben der Portalbetreiber und richteten ihre Kaufentscheidung maßgeblich daran aus, schreiben die Grünen.

Daher müsse "erkennbar sein, welche Leistung ein Portal bietet und welche nicht". Außerdem fordert die Fraktion, dass die Betreiber Werbung und "gesponserte Links" klar abgrenzen und kenntlich machen und alle Produkte oder Anbieter nach einheitlichen Standards bewerten. (reh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »