Ärzte Zeitung online, 27.07.2012

Weniger Gewinn

Rhön senkt Prognose

Trübere Aussichten: Der Klinikkonzern Rhön hat seine Gewinnerwartung gesenkt. Gründe sind die gescheiterte Übernahme durch Fresenius und die Uniklinik Gießen-Marburg.

BAD NEUSTADT (dpa). Der private Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2012 gesenkt.

Als Gründe wurden Schwierigkeiten bei der Uniklinik Gießen-Marburg und die Kosten für die gescheiterte Übernahme durch Marktführer Fresenius genannt.

Statt 145 Millionen werde der Konzerngewinn nur 117 Millionen Euro betragen, teilte der MDax-Konzern am Freitag in Bad Neustadt mit. Beim Umsatz geht Rhön von 2,85 Milliarden Euro aus.

Beim Uniklinikum Gießen Marburg habe sich die Neuordnung beträchtlich verzögert. Das operative Ergebnis der hessischen Klinik werde deshalb im Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich mit rund 20 Millionen Euro belastet sein.

Zudem machten die höheren Personalkosten im Krankenhaussektor dem Klinikbetreiber aus der Rhön zu schaffen. Bei der geplanten Übernahme durch Fresenius sei ein einstelliger Millionenbetrag für Berater ausgegeben worden.

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