Ärzte Zeitung, 06.05.2015

Lübeck

Zentrum für Schwerbrandverletzte eröffnet

LÜBECK. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat auf dem Campus Lübeck ein Zentrum für Schwerbrandverletzte eingeweiht. Das Zentrum zählt zur Klinik für Plastische Chirurgie und wird von Professor Peter Mailänder geleitet. Es soll Patienten aus Norddeutschland und Dänemark versorgen.

Der neue Kliniktrakt verfügt über Bettenzimmer mit Beatmungsmöglichkeit und Intensivüberwachung sowie einen eigenen Operationssaal für die fast immer lebensgefährlich verletzten Patienten. Bislang behandelt Lübeck jährlich zwischen 50 und 100 Schwerbrandverletzte. Der dreigeschossige Neubau hat laut UKSH rund zehn Millionen Euro gekostet, die das Land Schleswig-Holstein trägt. (di)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Von der Party in die Notaufnahme

Nach reichlichem Genuss von Energy-Drinks entwickelt ein junger Patient einen Infarkt. Die Diagnostik zeigt einen überraschenden Befund - und wirft zusätzlich Fragen auf. mehr »

Webbasierter Arzneiplan bindet Pflege ein

Der schnelle Austausch zwischen Ärzten, Pflegern und Apotheken kann die Qualität der Arzneitherapie um 25 Prozent verbessern. Das zeigt das Projekt InTherAKT aus Münster. mehr »

Kleine Blutungen sind kein Grund, die Antikoagulation abzusetzen

Unter oraler Antikoagulation haben Patienten häufig Nasenbluten und andere kleinere Blutungen. Bedenklich sind solche lästigen Zwischenfälle aber nicht, bestätigt eine Registerstudie. mehr »