Ärzte Zeitung, 01.09.2015

2017

Kliniken erwarten "Katastrophenjahr"

BERLIN. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) erwartet für das kommende Jahr wachsende Defizite in der stationären Versorgung. Das werde ein "Katastrophenjahr", zitiert die "Rheinische Post" vom Montag die DKG.

Mit ursächlich sei die geplante Krankenreform, die den Kliniken weitere Mittel zu entziehen drohe. Grund dafür sei die Kürzung des bisher gezahlten Versorgungszuschlags, was zu Mindereinnahmen von rund 500 Millionen Euro führen werde.

Dies sei weit mehr als für Personalfördermaßnahmen zur Verfügung gestellt würden. Die DKG erwartet für das laufende Jahr eine Unterdeckung von 2,5 Milliarden Euro.

Ein Milliarde Euro an Verlusten entstehe in der ambulanten Notfallversorgung. (HL)

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11840)
Organisationen
DKG (959)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Krankenhauspatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten Medizinern aber Kopfzerbrechen. mehr »

Cannabis – das heiße Eisen in der Praxis

Cannabis auf Kassenkosten, da herrscht auch nach einem Jahr noch keine Routine in deutschen Arztpraxen: Verunsicherte Politiker, gespaltene Ärzteschaft und klagende Patienten. Ein Überblick über den Status Quo. mehr »