Ärzte Zeitung online, 22.11.2017
 

Betriebskosten

Zahnarztpraxen im Schnitt mit 33 Prozent operativem Ertrag

KÖLN. Die Betriebskosten der bundesdeutschen Zahnarztpraxen sind im Fünf-Jahres-Zeitraum 2011 bis 2015 um 16 Prozent gestiegen. Im Schnitt seien zuletzt (2015) pro Praxis 392.000 Euro für Personal-, Sachkosten und Fremdlabor ausgegeben worden. Das entsprach, wie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung am Mittwoch meldete, einem Kosten-Anteil am Praxis-Gesamtumsatz von durchschnittlich 67,1 Prozent.

KZBV-Vorsitzender Dr. Wolfgang Eßer nimmt diese Zahlen zum Anlass, an Berlin zu appellieren. Eßer: "Als Berufsstand sehen wir derzeit ein Ungleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Chancen und Risiken, bei dessen Beseitigung besonders die Politik gefragt ist. Sie muss für Praxen wieder attraktive Rahmenbedingungen schaffen". (cw)

[23.11.2017, 09:15:02]
Gerhard Leinz 
Gute Pressepolitik
Die Zahnärzte waren die ersten die gegen die Kostendämpfung im Gesundheitswesen "aufstanden". Dann haben Sie gemerkt, das es besser ist auf
Kostenbeteiligung der Pat. (beim Zahnersatz) zu setzen. Die gesetzlichen Krankenkassen geben trotzdem immerhin ca. 12 Milliarden für die Zahnmedizin aus, ca 40 M Milliarden für den "Anhang der Zähne", für die gesamte ambulante Kassenärztliche Medizin. Wie ist da die Verhältnismäßigkeit? Die eigentlich interessante Frag ist:
Was kommt dabei heraus? (betrieblicher Überschuss) Bei welcher durchschnittlichen Arbeitszeit? Diese Zahlen verschweigt die zahnärztliche Lobby. zum Beitrag »

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