Direkt zum Inhaltsbereich

THC

Cannabis-Rezeptabgabe in kurzer Zeit verdoppelt

Sieben Monate nach der sozialrechtlichen Einführung der Cannabis- Verordnung hat sich die Anzahl der THC-Rezepte verdoppelt.

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Seit März vorigen Jahres können Cannabis-Präparate, Zubereitungen und -blüten unter Auflagen zu Lasten der GKV verordnet werden. Bis zum Herbst 2017 verzeichnete das Frankfurter Beratungsunternehmen Iqvia von Monat zu Monat teils zweistellige Zuwächse bei Cannabis-Rezepten.

Während Ende März, also zu Beginn der Berichtsperiode, rund 3500 Rezepte für ein Cannabispräparat mit den gesetzlichen Kostenträgern abgerechnet wurden, waren es Ende Oktober mit über 7000 Rezepten schon doppelt so viele.

Allerdings verlief die Entwicklung durchaus volatil. Während etwa Mai, Juni und September jeweils prozentual zweistellige Rezeptzunahme gegenüber dem Vormonat zeigten, blieb das Plus in den Monaten April, Juli, August und Oktober einstellig.

Möglicherweise ließen sich diese Schwankungen mit Lieferschwierigkeiten insbesondere für Cannabisblüten erklären, heißt es. Eine weitere Erklärung lasse sich auch in der Ablehnung von Bewilligungs-Anträgen durch die Kassen sehen. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Oktober-Sitzung des CHMP

Neuer oraler GLP1-Agonist in den Startlöchern

Das könnte Sie auch interessieren
Logo Digiteneers - Vertidisan

© Digitineers

Digitineers

Bei Schwindel – Vertidisan®: Die Therapie-App

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Cardisio

© Doctolib

Doctolib

Mehr Service: KI-Assistenz rund um die Privatbehandlung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

© metamorworks / Getty Images / iStock

Krebsmedizin auf neuen Wegen

Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Besser als Atemtherapie?

Supragastrisches Aufstoßen lässt sich mit Gesang vertreiben

Lesetipps
Koloskopie, Blick auf den Monitor

© Issara - stock.adobe.com

Anstoß zur Diskussion

Darmkrebs: Ist die koloskopische Überwachung falsch aufgestellt?

Ein Arzt zählt mit den Fingern bis Drei.

© Arnéll Koegelenberg/peopleimages.com/stock.adobe.com

Regionaler Multimorbiditäts-Vergleich

Wo es relativ viele Ü-50-Jährige mit drei oder mehr chronischen Erkrankungen gibt