Ärzte Zeitung App, 02.12.2014

Apothekenblatt

Zweifel an ärztlicher Fachkompetenz

BAIERBRUNN. 62 Prozent der Medizinstudenten in Deutschland promovieren. Darauf weist die aktuelle Ausgabe der "Apotheken Umschau" hin. Der "Dr. med." helfe zwar bei der Bewerbung um eine Assistenzarztstelle und später als Kompetenznachweis auf dem Praxisschild.

Der Wissenschaftsrat habe den Großteil der medizinischen Doktorarbeiten aber schon 2010 als "Pro-forma-Forschung" bezeichnet. Das sei heute leider nicht besser, bedauert Professor Stefan Hornbostel, Leiter des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung in Berlin, in dem Blatt.

Die Promotion führe auch nicht zu einem besseren Verständnis wissenschaftlicher Texte. "Es gibt Umfragen, die zeigen, dass viele Ärzte nicht in der Lage sind, Wirksamkeitsstudien richtig zu lesen", sagt Hornbostel. (maw)

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[02.12.2014, 22:56:55]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Nun schon wieder, ob dieser Geisteswissenschaftler je selbst eine naturwissenschaftliche Doktorarbeit gelesen hat?
Ich zweifle an der naturwissenschaftlichen Kompetenz eines Geisteswissenschaftlers.
Ärzte werden ja auch von Juristen und Ökonomen fortwährend kritisiert.
Die Frage erhebt sich nur, zu welchem Zweck erfolgt solche merkwürdige Kritik???

Ich bin als praktisch tätiger Arzt dagegen unzufrieden mit vielen "wissenschaftlichen Publikationen" die offenbar für die freie Presse verfasst sind mit 20 % epidemiologischer Statistik und 80% Spekulationen darüber wie wichtig diese 20% natürlich sind. In der Regel keinerlei Relevanz, wie ein konkreter Patient besser zu behandeln sei, eher die Empfehlung nichts zu machen (Geld sparen), da der wahrscheinlich drohende Herzinfarkt dann den benefit wieder vernichten würde. zum Beitrag »

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