8000 Mädchen pro Tag beschnitten

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KÖLN (dpa). Weltweit werden laut UNICEF jeden Tag mehr als 8000 Mädchen an den Genitalien verstümmelt.

In Ländern wie Ägypten, Guinea, Kenia, Nigeria und Jemen hätten die Proteste von Menschenrechtsorganisationen und Aufklärungskampagnen zwar Verbote bewirkt. Doch seien diese noch lange nicht durchgesetzt, teilte das UN-Kinderhilfswerk in Köln zum gestrigen Internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung mit.

Der Eingriff werde in vielen Entwicklungsländern zunehmend in Arztpraxen oder Kliniken gemacht. Traditionell wurde die schmerzhafte Prozedur laut UNICEF meist ohne Betäubung und unter unhygienischen Bedingungen mit primitivsten Mitteln vorgenommen.

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