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Vortragsempfehlungen für Hausärzte

Deutscher Krebskongress 2026: Prävention und Vorsorge durch interdisziplinäres Handeln

Über 10.000 Expertinnen und Experten treffen sich im Februar 2026 beim Deutschen Krebskongress. Auch für Hausärzte gibt es viel zu entdecken, wie zum Beispiel die hohe Zahl an Vorträgen zum Thema Vorsorge, Früherkennung und Interdisziplinarität bei Lungenkrebs zeigt.

Veröffentlicht:
Anke Reinacher-Schick leitet seit 2021 als Direktorin die Klinik für Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin am Katholischen Klinikum Bochum. Mit Patientinnen und Patienten ist sie immer gerne im Gespräch.

Anke Reinacher-Schick leitet seit 2021 als Direktorin die Klinik für Hämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin am Katholischen Klinikum Bochum. Mit Patientinnen und Patienten ist sie immer gerne im Gespräch.

© Carsten Behler

„Ich möchte Sie alle einladen, mit uns auf dem DKK über die Aufgaben in der Krebsmedizin von heute und morgen zu sprechen. Es geht darum, Innovationen in die Versorgung zu bringen, Forschung in Deutschland weiter voranzubringen und unsere Patient*innen interdisziplinär und multimodal auf hohem Niveau zu behandeln“, sagt Professorin Anke Reinacher-Schick, Kongresspräsidentin des DKK 2026 und Direktorin der Klinik fürHämatologie und Onkologie mit Palliativmedizin an der Ruhr-Universität Bochum.

„Um diese Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen, brauchen wir in der Onkologie viele junge Menschen. Deswegen bietet der Kongress extra Beteiligungsmöglichkeiten und Inhalte für Young Professionals und Studierende. Nehmen Sie teil und lassen Sie sich für unser vielfältiges Fach begeistern!“

Was gibt‘s Neues und was ist veraltet?

Von der Molekularen Genetik bis hin zu multimodalen Therapiekonzepten und Leitlinienupdates – das wissenschaftliche Programm des DKK hat für Expert*innen aus der onkologischen Pneumologie viel zu bieten. „Die Auswahl an Sitzungen zeigt, wie viel in unserem Feld passiert. Ich empfehle den Besuch der Highlight-Sitzung zum fortgeschrittenen Nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom, in der auf die unterschiedlichen Therapieoptionen, aber auch auf die Integration der Palliativmedizin eingegangen wird“, sagt Professor Bernd Schmidt, Vorsitzender der Pneumologisch-onkologische Arbeitsgemeinschaft (POA) in der Deutschen Krebsgesellschaft.

„Persönlich leite ich die Schnittstellen-Sitzung ,Vor der Diagnose Lungenkrebs‘, in der es um die Früherkennung und Prävention geht. Und natürlich wird es spannend, Themen wie KI in der Gesundheitsversorgung, Nachhaltigkeit in der Onkologie und immer personalisiertere Therapiemethoden zu diskutieren. Ich freue mich darauf, Sie beim Kongress zu begrüßen.“

In Kürze – Sitzungsauswahl Pneumologie

  • Highlight-Sitzung: Global oncology und Nachhaltigkeit in der Onkologie (18. Februar, 15:00 – 16:30 Uhr)
  • Interdisziplinäres Tumorboard: Schwierige Entscheidungen – lokal oder Systemtherapie: Wer, wann und wie? (18. Februar, 16:45 – 17:45 Uhr)
  • Schnittstellen-Sitzung: Zukunft der NSCLC-Versorgung in Deutschland – von der Diagnose zur innovativen Therapie (19. Februar, 08:00 – 09:00 Uhr)
  • Debatte: Wie werden wir in fünf Jahren KI benutzen? (19. Februar, 08:00 – 09:00 Uhr)
  • Fortbildungssitzung: Therapieentscheidungen in frühen Stadien: neue Wege in den frühen Stadien des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (19. Februar, 15:00 – 16:30 Uhr)
  • Plenarsitzung: Status quo Früherkennungsprogramme (19. Februar, 15:00 – 16:30 Uhr)
  • Interdisziplinäres Tumorboard: Lungenkarzinom: ohne „interdisziplinär“ geht gar nichts (19. Februar, 16:45 – 17:45 Uhr)
  • Plenarsitzung: Advancing the frontiers in thoracic oncology (20. Februar, 08:00 – 10:00 Uhr)
  • Highlight-Sitzung: Ethik in der palliativen Onkologie (20. Februar, 10:45 – 12:15 Uhr)
  • Highlight-Sitzung: Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom (NSCLC) fortgeschritten (20. Februar, 15:00 – 16:30 Uhr)
  • Schnittstellen-Sitzung: Vor der Diagnose Lungenkrebs (21. Februar, 08:00 – 09:00 Uhr)

Der DKK wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Stiftung Deutsche Krebshilfe veranstaltet. Die onkologischen Themen werden in vielfältigen Sitzungsformaten behandelt, wie Plenar- und Highlightsitzungen mit international renommierten Speakerinnen und Speaker. In Debatten- und interdisziplinären Tumorboardsitzungen stehen wissenschaftliche Kontroversen im Vordergrund.

Darüber hinaus gibt es Schnittstellen- und gesundheitspolitische Sitzungen. Neu konzipiert wurden die Fortbildungssitzungen: Das Format Educational Expert richtet sich an Expertinnen und Experten, die Fortbildungssitzungen Educational Basic an Berufseinsteigerinnen Berufseinsteiger.

Infos zum DKK 2026 im Überblick

„zusammen – gezielt – zukunftsfähig“ – so lautet das Motto des Deutschen Krebskongresses, der vom 18. bis 21. Februar 2026 in Berlin stattfindet. Vorab-Informationen sowie ab Kongressbeginn alle aktuellen Berichte über die DKK-Veranstaltungen finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

In Kooperation mit: Deutsche Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe

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