Erhöhtes MS-Risiko durch Vitamin-D-Mangel?

Veröffentlicht:

OXFORD (ars). Nehmen Mütter in der Schwangerschaft Vitamin D und versorgen ihr Kind auch in den ersten Lebensjahren damit, könnten sie dessen Risiko mindern, später an Multipler Sklerose zu erkranken. Vitamin D aktiviert nämlich einer Studie zufolge Proteine, die eine Genvariante mit der Bezeichnung DRB1*1501 anschalten. Das könnte die Anfälligkeit für die neurologische Erkrankung verringern. DRB1*1501 wird mit der Entstehung von MS in Verbindung gebracht. Mangel an Vitamin D wiederum bewirkt offenbar, dass diese Sequenz nicht angemessen funktioniert. (PLoS Genet 5(2): e1000369).

Mehr zum Thema

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

6-Jahres-Daten bestätigen anhaltende Wirksamkeit von Ofatumumab

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma Vertriebs GmbH, Nürnberg

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schon im ersten Trimester

Frühere Diagnostik des Gestationsdiabetes gefordert

Lesetipps
Hört die KI künftig in Praxis- und Klinikalltag mit? Beim Healthcare Hackathon in Berlin wurden gleich mehrere Szenarien getestet, bei denen eine Art Alexa etwa bei der pflegerischen Aufnahme unterstützt.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Healthcare Hackathon

Wie KI zur echten Praxis- und Klinikhilfe wird

Professor Ferdinand Gerlach

© Wolfgang Kumm/dpa/picture alliance

Interview

Gerlach: „Es gibt keinen allgemeinen Ärztemangel und keine generelle Überalterung“

Gemälde von Menschen auf einer tropischen Insel, die um eine übergroße Mango tanzen.

© Preyanuch / stock.adobe.com

Kinetose

Mango, Musik, Medikamente – was gegen Reisekrankheit hilft