Gen-Chip spürt Erkrankungen der Netzhaut auf

Veröffentlicht:

FRANKFURT/REGENSBURG (mut). Ein Gen-Chip soll Ärzten bei der Diagnose von erblich bedingten Netzhauterkrankungen helfen. Mitte Juli werde der weltweit erste Gen-Chip dieser Art klinisch geprüft, berichtete die Pro Retina Stiftung zur Verhütung von Blindheit aus Frankfurt am Main.

Mit dem Chip lassen sich 72 verschiedene Gene auf charakteristische Veränderungen testen. Damit können Ärzte einer Retinitis Pigmentosa, einer erblich bedingten Makuladegeneration oder seltenen Multiorgan-Erkrankungen wie dem Usher-Syndrom und dem Bardet-Biedl-Syndrom auf die Spur kommen. Entwickelt wurde das Gerät mit dem Namen "Ret-Chip" vom Institut für Humangenetik der Uni Regensburg.

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Herzinsuffizienz

Das hausärztliche ABC zur HFpEF

S3-Leitlinie

So hilft die neue Osteoporose-Leitlinie in der Praxis

„Team Medical Liaison Officer“

Thüringer Chefarzt steht bei der Fußball-EM dem englischen Team zur Seite

Lesetipps
Hört die KI künftig in Praxis- und Klinikalltag mit? Beim Healthcare Hackathon in Berlin wurden gleich mehrere Szenarien getestet, bei denen eine Art Alexa etwa bei der pflegerischen Aufnahme unterstützt.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Healthcare Hackathon

Wie KI zur echten Praxis- und Klinikhilfe wird

Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Arzt und Professor für Medizinische Biometrie und Klinische Epidemiologie, in der Redaktion der Ärzte Zeitung in Berlin.

© Marco Urban für die Ärzte Zeitung

Jürgen Windeler im Interview

„Das Gesundes-Herz-Gesetz ist völlig gaga!“