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Pioglitazon bremst Atherosklerose-Progression

CHICAGO (ob). Im Vergleich zu einem Sulfonylharnstoff hat Pioglitazon bei Diabetikern offenbar einen günstigen Einfluß auf Veränderungen der Gefäßwand. Anhand der Intima-Media-Dicke in der Karotisarterie konnten US-Forscher jetzt einen verzögernden Effekt des Glitazons auf die Progression der Atherosklerose nachweisen.

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Die an der Karotisarterie leicht meßbare Intima-Media-Dicke (IMD) ist ein anerkannter Surrogatparameter für atherosklerotische Gefäßveränderungen. Anhand dieses Parameters läßt sich auch gut das Risiko für künftige kardiovaskuläre Ereignisse abschätzen.

In einer Studie hat eine Arbeitsgruppe um Dr. Theodore Mazzone aus Chicago bei 462 Typ-2-Diabetikern untersucht, wie sich die Karotis-IMD im Zeitraum von 72 Wochen veränderte, in dem die initial bereits relativ gut eingestellten Patienten (HbA1c im Mittel: 7,4 Prozent) entweder mit Pioglitazon oder Glimepirid behandelt wurden.

Wie Mazzone berichtete, gab es in der Pioglitazon-Gruppe so gut wie keine Veränderung der IMD (- 0,001 mm), in der Glimepirid-Gruppe dagegen eine Zunahme (+ 0,012 mm). Der Unterschied zwischen beiden Gruppen war signifikant.

Die neuen Daten bestätigen Ergebnisse einer 2005 publizierten Studie deutscher Untersucher (M. R. Langenfeld et al.), die in einem noch kürzeren Zeitraum (24 Wochen) eine deutliche Regression der Karotis-IMD mit Pioglitazon - nicht aber mit Glimepirid - beobachteten.

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