Ernährungsmedizin

Rückrufaktion für Zimtsterne gefordert

Veröffentlicht: 08.11.2006, 08:00 Uhr

BERLIN (ddp.vwd). Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch fordert eine Rückrufaktion für alle mit dem vor allem in Zimt vorkommenden Aromastoff Cumarin belasteten Lebensmittel.

"Hersteller, Handel und Behörden müssen endlich alle Produkte aus den Regalen nehmen, deren Cumarin-Gehalt über dem gesetzlichen Grenzwert liegt", sagte Foodwatch-Chef Thilo Bode der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe). Der Aromastoff kommt vor allem in Weihnachtsgebäck, Müsliriegeln oder Glühwein vor.

Hohe Mengen von Cumarin können nach Angaben der Behörden zu Hepatitis führen. Hintergrund der Forderung sind dem Blatt zufolge Tests von Foodwatch. Danach liegen viele der Zimtsterne oder Lebkuchen, die sich derzeit im Handel befinden, deutlich über festgelegten Höchstgehalt von zwei Milligramm Cumarin pro Kilogramm. Auch die Behörden hatten deutlich überhöhte Werte festgestellt (wir berichteten).

Mehr zum Thema

Versuche bei Mäusen

Unruhiger Schlaf beeinflusst Essverhalten

Geriater gibt Tipps

„Bei Hitze Bluthochdruck nicht zu scharf einstellen“

Review

Neun Mythen über Kaffee und Koffein

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Wie deutsche Hilfsorganisationen in Beirut die Not lindern

Katastrophenhilfe im Libanon

Wie deutsche Hilfsorganisationen in Beirut die Not lindern

Kassen reagieren mit Unverständnis auf KBV-Kritik

Honorarverhandlung

Kassen reagieren mit Unverständnis auf KBV-Kritik

Warum es vor einem Gewitter mehr Atemwegsnotfälle gibt

Besonders bei Älteren

Warum es vor einem Gewitter mehr Atemwegsnotfälle gibt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden