Schwere Sportverletzungen bei Kindern werden häufiger

BERLIN (eb/dpa). Immer häufiger verletzen sich Kinder beim Sport. Außer Knochenbrüchen und anderen Akutverletzungen nehme auch die Zahl der orthopädischen Sportverletzungen zu, sagten Ortho- päden im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie, der am 2. Oktober in Berlin beginnt.

Veröffentlicht:

Professor Ingo Marzi, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Uni Frankfurt am Main, führt diese Häufung auf die zunehmende Beliebtheit riskanter Sportarten wie Inline-Skating, Skate- oder Snowboardfahren zurück.

Bei diesen gefährlichen Sportarten komme es immer häufiger auch zu schweren Schädel-Hirn-Verletzungen mit bleibenden Schäden oder sogar tödlichem Ausgang, wird Marzi vom Kongreßbüro zitiert.

Die meisten Verletzungen ließen sich durch geeignete Schutzkleidung vermeiden: "Seit Einführung der gesetzlichen Helmpflicht für Radfahrer sind in einigen Regionen der USA und Australiens die schweren Kopfverletzungen um bis zu 90 Prozent zurückgegangen."

Vorgestellt wurde das bundesweite Projekt "Safer-Skating". Hier würden Schüler im Unterricht lernen, wie sie das Verletzungsrisiko auf ein Normalmaß senken können, so Marzi. Regeln zur Sicherheit, zur Sportmedizin und viele weitere Infos gibt es auch im Internet.

Sportverletzungen bei Kindern ist eines der Themen des Kongresses in Berlin, zu dem etwa 9000 Teilnehmer erwartet werden. Motto der fünftägigen internationalen Veranstaltung ist: "Im Wettlauf mit der Zeit". Themen sind vor allem Prävention von und neue Therapien bei Arthrose und Osteoporose.

Infos zum Projekt "Safer-Skating" unter: www.safer-skating.de, zum Kongreß unter: www.orthopaedie-unfallchirurgie.de

Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pro & Contra

Was bringt die Messung von Lipoprotein(a)?

Lesetipps
Digitale Integration: In der elektronischen Patientenakte sollen sämtliche Befunde, Verordnungen und Behandlungsstationen eines Patienten gespeichert werden. Den mündigen Umgang damit, müssen viele erst noch lernen.

© Andrea Gaitanides / stock.adobe.com

Datenschutz im Praxisalltag

ePA 2026: Schutzlücken bleiben – wie sie im Alltag umschifft werden können

Ein Arzt tröstet eine Patientin.

© Anastasiya / stock.adobe.com

Kollegialer Rat

Empfehlungen für das Überbringen schlechter Nachrichten