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Broschüre der TK

So klappt das Gespräch mit Krebskranken

Eine Krebs-Patientin beschreibt ihre Erfahrungen und reflektiert die Gespräche mit Ärzten, Operateuren und Krankenpflegern. Die TK hat das zusammengestellt - und liefert zahlreiche Tipps für Ärzte.

Veröffentlicht:

HAMBURG. Alle 65 Sekunden erreicht in Deutschland einen Patienten die Diagnose: Krebs! Rund 258.000 Männer und 228.000 Frauen haben allein in diesem Jahr die Nachricht bekommen und den Kampf gegen die Krankheit aufgenommen, erinnert die Techniker Krankenkasse (TK).

Welche Rolle dabei die richtige Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten spielt, zeigt eine neue Broschüre der TK mit dem Titel "Heilsame Kommunikation". Sie richtet sich an praktizierende und angehende Mediziner.

"Ein gutes Gespräch zwischen Arzt und Patient dauert genauso lange wie ein schlechtes", sagt Annette Rexrodt von Fircks, die selbst an Brustkrebs erkrankt ist. Mehr als zehn Jahre nach ihrer eigenen Diagnose beschreibt die Autorin ihre Erfahrungen und reflektiert die Gespräche mit Ärzten, Operateuren und Krankenpflegern.

Denkanstöße für die eigene Praxis

Daraus leitet sie Schlüsse und Ratschläge ab, die nicht belehren, sondern Denkanstöße für die eigene medizinische Praxis mitgeben sollen: "Worte können verletzen, aber auch heilen".

Annette Rexrodt von Fircks erläutert anhand praktischer Beispiele, dass es manchmal nur Kleinigkeiten sind, die aus Patientensicht über Erfolg und Misserfolg eines Gespräches entscheiden.

Auf 32 Seiten macht sie anschaulich, wie gelungene Kommunikation eine spürbar heilsame Wirkung entfalten kann. Ärzte dafür zu sensibilisieren, wie ihre Patienten das von ihnen Gesprochene verstehen und welche Konsequenzen dies haben kann, ist ein Anliegen dieser Broschüre. (eb)

Die Broschüre gibt es im Leistungserbringer-Portal der TK zu bestellen; Download unter www.tk.de, Webcode "482044"

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