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Tomographie ermöglicht ein klareres Bild von HIV

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TALLAHASSEE (eb). Mit der Kryoelektronen-Tomographie, einer neuen Methode zum Nachweis von Proteinen, etwa bei Viren und Bakterien, hat eine Arbeitsgruppe um Professor Kenneth Roux neue Bilder vom Aids-Virus HIV gemacht.

Darauf sind die Rezeptoren viel besser erkennbar als auf Bildern, die etwa mit der konventionellen Elektronenmikroskopie geschossen worden sind. Bei der Tomographie werden die Viren ohne spezielle Vorbehandlung schockartig abgekühlt und dadurch in einem dünnen Film aus amorphem Eis eingeschlossen.

Im Elektronenstrahl werden die Viren dann schrittweise über einen großen Winkelbereich gedreht. Aus den aufgezeichneten Projektionsbildern wird dann die räumliche Struktur von HIV berechnet.

In ihren Versuchen haben die Forscher aus Tallahassee in Florida HIV mit zusätzlichen Rezeptoren ausgestattet. Zu ihrer Überraschung entdeckten die Forscher, daß die Rezeptoren offenbar jeweils über drei Kontaktstellen mit der Virusmembran verbunden sind.

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