Ebola

WHO besorgt über nachlassende Unterstützung

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GENF. Nach starkem Rückgang der Ebola-Neuinfektionen in Westafrika am Anfang des Jahres stagnieren nun die Zahlen schon seit Wochen bei 120 bis 150 neuen Fällen pro Woche.

Das teilte der WHO-Ebola-Beauftragte Bruce Aylward am Samstag mit. Die WHO rief am Samstag zu weiterer Unterstützung im Kampf gegen Ebola auf.

Die finanzielle Hilfe der Internationalen Gemeinschaft habe deutlich nachgelassen - ein Grund zur Besorgnis.

Laut der Organisation sind bis heute mehr als 9380 Menschen an der Seuche gestorben.

Liberia hebt Ausgangssperre auf

Nach dem Rückgang der Zahl der Ebola-Neuinfizierten in Liberia hat Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf die Ausgangssperre aufgehoben und will die Grenzen zu den Nachbarländern wieder öffnen.

Dies teilte ihr Büro in der Hauptstadt Monrovia mit. Die Aufhebung der im August 2014 angeordnete Ausgangssperre soll am Sonntag in Kraft treten. Wann die Grenzübergänge des westafrikanischen Landes geöffnet werden sollen war noch unklar.

Bereits in der vergangenen Woche hatte in Liberias Schulen wieder der Unterricht begonnen. Vor dem Betreten der Gebäude müssen die Schüler aber ihre Hände desinfizieren und ihre Temperatur messen lassen.

In Liberia gab es zuletzt aber immer weniger Neuansteckungen.

Nordkorea lässt keine Ausländer zu Marathon zu

Unterdessen lässt Nordkorea wegen der Furcht vor Ebola keine ausländischen Läufer für den Pjöngjang-Marathon im April zu.

Von ihren nordkoreanischen Partnern seien sie informiert worden, dass weder professionelle Läufer noch Amateure aus anderen Ländern an dem Straßenlauf teilnehmen könnten, teilte der auf Reisen in das weithin islolierte Land spezialisierte Anbieter Koryo Tours aus Peking mit.

Wegen der Ebola-Epidemie in Westafrika gibt es seit Oktober 2014 faktisch keine touristischen Reisen nach Nordkorea. Alle Einreisenden werden 21 Tage unter Quarantäne gestellt. (dpa)

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